Wintersonnenwende 2012

 

Einladung zur Veranstaltung

Wintersonnenwende 2012

21.12. 2012

19.00 Uhr

In 1010 Wien, Altes Rathaus, Wipplingerstraße 8

 

 

Jahrhunderte alt sind die Feiern an diesem Abend, in dieser besonderen Nacht, sie sind Teil unseres europäischen Erbes. Der kürzeste Tag, die längste Nacht, die Wiedergeburt des Lichts. Das Ende des Fischezeitalters, des Ich`s und der Beginn des Wassermannzeitalters, des Wir, der Wechsel planetarer und kosmischer Zyklen.

Der 21.12.2012 ist von fixierenden Zukunftsprognosen aus Ost und West, ob sich diese um Unsicherheiten oder Sicherheiten handeln, besetzt. Alle diese Prognosen bergen nur eine Gefahr in sich: Sie decken das Hier und Jetzt zu, fixieren uns auf eine unbestimmte Zukunft und übersehen, dass unsere Gegenwart die Zukunft kreiirt.

Viele von uns arbeiten hart in dieser Zeit und wir alle fühlen den Anstieg der tagtäglichen Herausforderungen, die uns an unsere Grenzen zubringen scheinen – gerade jetzt im Advent, vor dem Christfest, vor den Heiligen Nächten.  

Nachdenken:

Vieles fordert zum Nachdenken: Finanz- und Wirtschaftskrise, Arbeitslosigkeit, Genmanipulation, Militärmächte und Kriege, Glaubenskriege, Vernichtung der Artenvielfalt…  Neben psychischer Depression leiden viele Menschen an spiritueller Depression und die Geister der Finsternis scheinen so Manchen zu verfolgen.

Wir sind sehr damit beschäftigt das Gewebe der Realität zu entwirren, sei es auf persönlicher, gesellschaftlicher, wirtschaftlicher, wissenschaftlicher, globaler oder nationaler Ebene und erleben dabei sehr oft Ohnmacht und Angst.

Die Erde ist unser zu Hause und was können wir für unser Geburtsrecht, ein gutes Leben zu leben tun?

Beinahe alle Menschen wollen im tiefsten Inneren Leben und Licht unterstützen! Ganz besonders wollen wir dies gemeinsam an diesem Abend tun. Auch deshlab, weil dem Einzelnen zumeist wenig Zeit bleibt für innere Einkehr, für Besinnung, für ein friedvolles Sein.  

Die Änderung:

Verdecktes Bewusstsein in ein inneres Erwachen zu wandeln, in seiner Ganzheit, seinem inneren Heilraum anzukommen, im heilsamen Gleichgewicht zu bleiben, in dem viel Schönheit, Weisheit un Geisteskraft zu finden ist.

Vielleicht fragen wir uns auch, ob es wirklich um die Vernichtung äußerer Formen geht? Um die Aufrechterhaltung der Trennung der Kulturen, die unsere Weisheit verschüttet, die Äußeres wichtiger erscheinen lässt als die Essenz menschlichen Seins?

Geht es wirklich um den Erhalt des Massenbewusstseins, obwohl unser wahres Wesen Freiheit (Ich bin) ist? Sollen Bindungen aufrechterhalten werden, die eine Unabhängigkeit jenseits unseres Verstandes verhindern?

Wollen wir tatsächlich in Jahrhunderte alten mentalen Mustern und Glaubenssystemen gefangen bleiben und nicht neue Türen öffnen, in Neues eintauchen und uns wiederverbinden mit Seelischem?

Wollen wir stehen bleiben bei Unbewusst – Bewusst oder ins kollektive Unbewusste  eintauchen und zu einem kosmischen Bewusstsein weiterschreiten.

Wollen wir an alten Denkstrukturen festhalten oder unsere Herzen öffnen und sie neu mit unserer Verstandesebene verbinden?

So wie die Erde sich weiterentwickelt, so entwickelt sich auch unser Bewusstsein. Wir vollziehen einen Wandel, auch wenn die Welt in Dunkelheit gehüllt ist.

Wir wollen an diesem 21.12.2012 unsere persönlichen Schwingungen anheben, indem wir gemeinsam in den heiligen Wirbel dieser Nacht eintauchen!

Wir wollen an diesem Abend ein Licht entzünden, das heilige Licht der Bruderliebe, das der Christus auf diese Erde brachte.

Es lebe das Licht! 

Meditation zum 21.12.2012

 

Impressionen zum Übergang 2012/2013

Ernst Hruška singt Lieder aus:

Die Winterreise“ von Franz Schubert

Im Hören der Lieder Franz Schuberts fühlen wir die Sehnsucht nach friedvoller Harmonie, erleben aber auch die Verführung, in ängstliche, scheinbar schützende Dunkelheiten abzugleiten. Schuberts „Nachtmeerfahrten“ sind voll von schmerzhafter Depression, archetypischen Gestalten, unerfüllten Sehnsüchten, Verzweiflung, Tagträumen… jeder kann verschiedene Aspekte seiner Selbst darin finden.  

Qualen der Nacht:

Vielleicht hat aber diese persönliche Odyssee Schubert gezwungen, tiefer in ein Seelisches einzutauchen und diese „Lieder der Innerlichkeit“, aus geistig – seelischen Impulsen heraus niederzuschreiben. Wie oft erleben wir nach den Qualen der Nacht nicht nur Erleichterung, sondern auch das Erleben eines tieferen Seins, einer Dankbarkeit und Liebe.  

Der mystische Liebesatem:

Im Gesang dieser Lieder führt uns Ernst Hruška hinein ins Unbekannte, an innerlich fremde Orte, die wir weder ihrem Namen nach kennen, noch die Zahl ihrer unterschiedlichen Schwingungen. Sie verzaubern und führen in ein Labyrinth von Wahrnehmungen, Ahnungen und Erkenntnissen, die unser inneres Erleben immer wieder variieren, vertiefen und es mit unserer Seele verbinden. Ein mystischer Liebesatem, der uns die Welt so erscheinen lässt, wie wir sie derzeit erleben – wie ein endzeitliches Szenario sich entwickelt, wie ungeheuerliche Katastrophen sich aufbauen , wie sie in der Apokalypse des Johannes, Kap. 21 + 22 beschrieben sind. Gleichzeitig wird in diesen Liedern ein Raum erschaffen, voll von berührender Schönheit, Größe und Liebe, eine Möglichkeit zur immerwährenden Weiterentwicklung, eine paradiesische Umarmung.  

Heute:

Ganz im Gegensatz zum Heute, wo wir eher eine apokalyptische Zerstörung erwarten und teilweise erleben, wo uns undurchsichtige Hüllen von Angst, übertriebener Eigenliebe, übersteigeter Selbstwertgefühle einengen.

Gleichzeitig wird uns bei diesen „schauerlichen Liedern“ bewusst, dass eine entwickelte Bewusstheit, eine Verbindung zum Lichte der Schöpfung nur durch persönliche Innenschau erreicht werden kann.

Öffnung und Bereitschaft sind erforderlich um zu dem im außer dem gewöhnlichen Bewusstsein Liegenden Kontakt herzustellen, oft schmerzvoll, radikal, vernichtend oder freiwillig.

"Die Menschen muß man nehmen wie sie sind, nicht wie sie sein sollten"  Franz Schubert

Wir erleben in dieser Zeit ein Erwachen aus diesem gewöhnlichen Bewusstsein, ein gereinigtes Denken und Fühlen wird von uns gefordert, ein Loslassen des ungesunden Übergewichtes von Emotionen, Phantasien, Körperkulten, materiellen Verhaftungen usw.

In diesen Liedern tritt uns ein erkennendes Fühlen in Erscheinung, wo in einer besonderen Hingabe der Seele ein Weg gefunden werden kann zum Mitfühlen, Miterleben, zur Bruderliebe, zu einem strahlenden Licht in unserem Leben.

Ernst Hruška trägt uns mit seiner Stimme hinein in die Phänomene der Schöpfung, in eine Hingabe die nicht Opfer, sondern reine Liebe ist und die tatsächlich unsere persönlichen Schwingungen anhebt.

Wer sich auf die „Winterreise“ einlässt, tritt ein in eine Welt, die nicht von Außen erlebt werden kann. Es sind Lieder des Sich – Erinnerns, die nicht zu neuen Erlebnissen führen. Sie sind ein Erinnerungsgemälde, eine weite Wanderung, ein Läuterungsfeuer, in dem der Mensch eine neue Daseinsstufe betritt, eine Auferstehung aus dem Tode des Winters, hin zu einer umfassenden würdevollen Menschlichkeit.

Ernst Hruška`s Liedgesang ist gekennzeichnet von der Hingabe an das Werk. Seine unverkennbare, individualisierte Stimme offenbart dem Hörer einen seelisch – geistigen Transformationsprozess und führt uns zu einem  inneren Erleben, ein mystischer Liebesatem, der inneres Erleben immer wieder variiert, vertieft und es mit der Seele verbindet.

Die „Winterreise“, den schöpferischen Künstlern vorbehalten, öffnet die Augen für den Irrsinn der bestehenden Verhältnisse und bringt einen wahren Freiheitsbegriff mit sich, der dem restlos kommerzialisierten Musikbetrieb nicht entspricht.

„Ein edler Geist begnügt sich nicht damit selbst frei zu sein; er muss alles andere um sich her, auch das Leblose in Freiheit setzen“ Friedrich Schiller

 

Ernst Hruška und Yuri Smirnov



Im Erleben der Lieder aus Franz Schuberts „Winterreise“, in Vortrag und Lesung, bringen wir Gedanken in die Welt, ihre Lichter und Schatten, ihre Farben, ihren Pulsschlag, ihre Tiefen und Weiten; als Kraft, als spürbaren Herzschlag der Zeit, als Stärkung, als Inspiration.

Vortrag: 

Regina Hruška: 
„Wintersonnenwende 2012 im kosmisch – planetaren Zyklus“

Lesung: 

Regina Hruška: „Worte aus der Seele“


Liederzyklus: 

Dr. Ernst Hruška singt aus:
Franz Schubert, „Winterreise“ – in die Neue Zeit gebracht.

Am Flügel: Alfredo Ovalles

 

Meditatives gemeinsames Abschlußritual


Eintrittspreis: € 50.- inkl. Adventbuffet

Kinder gratis

freie Platzwahl


T/F: 01 897 90 91

M: 0699 18979091

anmeldung@helicotherapie.at


Altes Rathaus - Barocksaal
1010 Wien, Wipplingerstraße 6-8
Beginn: 19.00h - Ende: 22.30h

 

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