Malve

 

Alcea rosea

Schon in der Antike bekannt.

Der Botaniker Dioscurides nannte sie "malakos", das heißt "weich".

Bestandteil von Hustentees.

Räucherpflanze: für Fruchtbarkeit, Kindersegen, Schutz vor Krankheit.

Bei den Römern: Liebeskraut, vor Allem für Männer, Luststeigerung. (Xenokrates, Arzt von Kaiser Tiberius)

Für Schwangerschaftstest verwendet.

Im Mittelalter (synergetische Wirkung) gemeinsam mit Pappelknospen Bestandteil der Flugsalben.

Naturmedizin: Teekraut (in Verbindung mit der Schlüsselblume), bei Verkühlungen und zur Beruhigung von angestrengten Augen, gegen Hautausschläge.

Malve sylvestris Linné

Den Pythagoräern war sie heilig.

Wurde im Mittelalter als Schutz vor allen Krankheiten verwendet.

Heute: der hohe Schleimgehalt der Pflanze wirkt reizmildernd.

Anwendung: Husten, Bronchitis.

Die Blätter und Blüten finden auch Verwendung bei Schuppenflechte, Kehlkopfkrebs.

Wird derzeit in der naturwissenschaftlichen Medizin nicht verwendet.

Schwarze Malve

Buschmalve

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HELICOTHERAPIE

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