Maiglöckchen

 

HERBA CONVALLARIAE MAJALIS

Liliengewächs; Merkur/Mondpflanze.

Die duftenden Blumen waren im keltisch-germanischen Raum der Frühlingsgöttin Ostara geweiht, sie sind bis heute die wiederkehrenden Boten der Vegetationskräfte von Mutter Erde.

In der Antike eine der „Sühnepflanzen“ Medeas. (Sühneopfer im Sinne ritueller Selbstreinigung). Eine wichtige Heilpflanze der Griechen: Der Auszug aus der Pflanze wurde bei Zahnschmerzen verwendet, der gekochte Saft gegen Schwindel, Epilepsie und Ohnmacht.Im Mittelalter war sie eine Symbolpflanze der Heiligenkunst. Auf vielen Gemälden und Tafelbildern war sie gemalt, als Pflanze des Heils. 

Heilwirkung:  ähnliche Wirkung wie Digitalis. Herzwirksam, vor allem, wenn seelische Erschütterungen den Kopf dumpf und sorgenvoll und das Herz unruhig machen, dann dient es zur Herzstärkung. Nervenmittel bei Hysterie. Neurologisches Mittel bei Parkinson, Alterstremor... .  Beliebt jemand ständig in Ohnmacht zu fallen dann kann eine Mischung aus Maiglöckchen, Borretsch und Melisse helfen.

Die Pflanze ist in alle Teilen giftig und eine Überdosierung bringt Übelkeit und Kreislaufprobleme.

Fragen sie ihren Arzt.

Zurück Home Nach oben Weiter

 

HELICOTHERAPIE

Impressum © Alle Photos: 1130 Wien, Gallgasse 76