Linde

 

 

Lindenbaum  (Tilla)

Ein Baum der Sanftmut, der Geborgenheit und Milde.

Im nordeuropäischen und slawischen Raum galt er als heilig und war ein Zentrum des gesellschaftlichen Lebens.

Bis heute gilt er als Familienbaum und bei der Geburt eines Kindes wird noch mancherorts eine Linde gepflanzt.

Die Linde hat herzförmige, leicht duftende Blätter und Blütenstände und war zur Zeit der Germanen der Göttin Freya, die auch die Göttin der Liebe genannt wurde geweiht und in den Druidenmysterien  Stätte der Gerichtsbarkeit.

Die Linde gleicht von ihren Schutzqualitäten dem Holler, sie ist dem Menschen gut gesinnt. Nur ein Mal wird berichtet, dass sie ihren Schutz versagt. Im Nibelungenlied, verhindert 1 Lindenblatt den Schutz Sigfrieds.

Im antiken Griechenland erzählt die Sage, dass die Nymphe Philyras, Tochter des Okeanos auf einer Insel lebte und sich mit Kronos, dem Vater des Zeus vereinigte. Reha, seine Frau überraschte die Beiden und Kronos flüchtete und galoppierte mit seinem Pferd davon. Philyra gebar einen Sohn, halb Mensch, halb Pferd – einen Zentauren. Sie schämte sich, lief zu ihrem Vater und wurde in eine Linde verwandelt. Der Zentaur war Cheiron, ein berühmter Gelehrter, Arzt und Prophet.

Auch als Heilbaum steht sie bis heute in hohem Ansehen. Ihre Blüten spenden den Tee, der bei Erkältungen, Fieber und Husten hilft.

Ihr leichtes Holz wird für den Klavier- und Orgelbau verwendet, sie gibt gutes Schnitzholz, Material für Flechtwerk und Stricke.

 

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