Brombeere

 

RUBUS FRUTICOSUS

 

Im Neolithikum war Europa dichter Urwald.

Die Siedlungen waren klein und stets durch die Bewohner des Waldes bedroht.

Am Rande der Siedlungen wuchsen zum Schutz von Mensch und Vieh dorniges Gestrüpp.

So auch die Brombeere (Schlehdorn, Wildrose, Kreuzdorn...).

Hinter dieser Hecke wohnten die Waldgeister und die wilden Tiere.

In der germanischen Mythologie wurde sie auch „Hirschbeere“

(R.Löwe: Germanische Pflanzennamen) genannt.

Sie wurde gerne von Hirschen gefressen und war ihm zugeordnet.

Noch heute gibt es rund um den Brombeerstrauch viele Legenden und magische Geschichten.

Der Strauch hat kriechende Zweige, die im Boden neu Wurzeln können.

Das „Hindurchkriechen“ kann allerlei bewirken: in die Zukunft schauen, Krankheiten loswerden,

Verborgenes sehen... .

In Österreich sagt der Volksglaube: Gibt es viele Brombeeren, wird der Winter lang und kalt.

Einer anderen Legende nach, wuchsen am Grab von Tristan und Isolde zwei Brombeersträucher.

Heilwirkungen: blutreinigend, blutbildend, fiebersenkend, blutzuckersenkend, bei leichtem Durchfall, gegen Zahnfleischentzündungen, bei Heiserkeit. 6 Wochen vor der Geburt wirkt der Tee unterstützend. Die Blätter werden heute für verschiedene Teemischungen verwendet.

Legt man sie auf offene Wunden, heilen diese besser.

Aus den Beeren lässt sich viel Gutes herstellen.  

Tee: 1 TL auf 250 ml (1 Tasse) mitheißem Wasser überbrühen und 3 Minuten ziehen lassen.

Duftstoff: Blätter (auch Himbeerblätter) glatt pressen (Nudelholz), in ein Leintuch legen und aufhängen. Es entwickelt sich ein wunderbarer Duft.

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HELICOTHERAPIE

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