Ackerstiefmütterchen

 

Viola Tricolor L.

Familie: Veilchengewächse, Violaceae

Die Ackerstiefmütterchen blühen von Mai bis August, sie lieben trockene Wiesen und Gärten. Sie bevorzugen kieselhältige Ackerböden, wie zum Beispiel Roggenfelder.

Heilwirkung: Gesammelt wird das blühende Kraut und dieses muss, um seine Wirkstoffe zu behalten, schnell getrocknet werden. In seiner Wirkkraft ist es dem Veilchen ähnlich, manche Wirkungen sind ausgeprägter. Ein Diuretikum bei Harn- und Blasenleiden, bei Stoffwechselstörungen mit Erbrechen und Durchfall bei Kindern, Hauterkrankungen, im Speziellen bei Ekzemen, bei Rheuma, Katarrhen und lange dauernden Husten.

Tee: 2 TL getrocknetes Kraut mit 1/4 Liter heißem Wasser übergießen, 10 Minuten ziehen lassen. Bei lang andauernden Husten einige Wochen lang trinken.

Teemischung: 2 TL Stiefmütterchen, 2 TL Lindenblüte mit 1/4 Liter heißem Wasser überbrühen.

Blutreinigungstee: 15 g Löwenzahnwurzel und Kraut, 10 g Faulbaumrinde, 10  Holunderblüten, 5 g Fenchelsamen, 5 g Schachtelhalm. Kräuter mischen und für den Tee 1 TL mit 1/4 Liter heißem Wasser überbrühen und 15 Minuten ziehen lassen.  2 - 3 Mal täglich. 

Bäder bei hartnäckigen Hautproblemen: Mischung: Stiefmütterchen, Holunderblüten, Kamillenblüten, Wacholderspitzen, Weizenkleie. Einen Absud bereiten und ins Badewasser schütten.

Homöophatikum: Viola tricoloris: bei Hautausschlägen, Milchschorf, Juckreiz im Bereich der Scheide.

 

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HELICOTHERAPIE

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