Herzgespann

 

Leonorus cardiaca

Herzgold, Herzkraurt

Diese anspruchslose, ausdauernde Pflanze wird bis zu 1 Meter hoch, in Europa sind beinahe alle Arten verbreitet. Sie sät  sich selbst aus und wir finden sie  am Wegesrand, auf Schuttplätzen und trockenen Wiesen. Sie ist nur schwach aromatisch, riecht dumpf und muffig und schmeckt sehr bitter. Die Blütezeit der von Hummeln gerne besuchte Pflanze ist ab Anfang Juni, dem Beginn der Sammelzeit.

"Es gibt kein besseres Kraut, wenn es gilt, die Schleier der Melancholie vom Herzen zu heben, es zu stärken und das Gemüt fröhlich und munter zu stimmen". Nicholas Culpeper, 1653

Traditionell wird die Pflanze in der seelisch orientierten Herztherapie verwendet, sie wirkt auf das rhythmische System des Menschen und ihre rosa Blüte zeichnet sie als Seelenpflanze (wie die Heckenrose und der Weißdorn) aus. Rosa, die Farbe der Herzensgüte.

"Herzgespann ist fürtrefflich gut zu dem klopffen des hertzens" Mathiolus ( 1500-1578)

Heilwirkungen: Psychosomatische Herzleiden, Herzklopfen, Beklemmungszustände, Herzangst, allgemeine Unruhe, Hypertonie, Schilddrüsenüberfunktion ( wenn das Herz mitbeteiligt ist), Engbrüstigkeit, Herzinfarkt, Angina pectoris, Magendrücken... .

Tee: 2 TL Kraut mit 1/4 Liter kochendem Wasser übergießen, 10 Minuten ausziehen lassen.

Tee: hilft auch bei Schlaflosigkeit: 20 g Herzgespann, 15 g Johanniskraut, 10 g Weißdornblüten, 10 g Melissenblätter, 5 g Baldrianwurzel. 2 TL der Mischung mit 1/4 Liter Wasser überbrühen und 5 Minuten ziehen lassen.

Tee: bei Angstzuständen, nervöser Unruhe, Gereiztheit: 20 g Herzgespann, 10 5 Melissenblätter, 10 g Johanniskraut, 10 g Baldrianwurzel. 2 TL der Mischung mit 1/4 Liter kochendem Wasser überbrühen, 5 Minuten ziehen lassen.

Kein Tee für Schwangere

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HELICOTHERAPIE

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