Goldrute

 

Solidago virga -aurea

Familie: Korbblütengewächse, Asteraceae

Heftkraut, Goldraute, St. Petrus - Staub. Heidnisches Wundkraut, eine goldene Rute des Sommerwaldes.

Diese Heilpflanze findet sich auf Böschungen und Waldrändern und allein schon ihr Anblick wirkt beruhigend, als ob alles Schwere im Menschen sich distanzieren wollte. Sie wird bis 80 cm hoch, die Blüten werden in den Sommermonaten gesammelt. Diese wirken kühlend und entwässernd. Martin Luther soll viele Gebrechen mit dieser Pflanze behandelt haben. "Heftkraut" nannten es die Heilkundigen des Mittelalters "solidum agere", das in Verwundung Getrennte wieder fest zusammen fügen und die Wundentzündung vermeiden. Die Pflanze wurde auch "Heidnisch Wundkraut" genannt, wie das Christophskraut (Acetea spicata), welches der Göttin Artemis geweiht war, ein bekanntes Zauber- Berufs- Beschrei und Hexenkraut.

Geerntet wird in der Blütezeit, (ohne Wurzeln). Die Blüten entwickeln ätherische Öle, Gerbstoffe, Bitterstoffe, Saponine, Flavonoide.

Heilwirkungen:  Hilft bei Nieren- und Blasenleiden, bei Darmerkrankungen und Darmblutungen.

Sie hilft das Gefühlsleben des Menschen positiv zu beeinflussen. Auch nach seelischen Schocks und anderen seelischen Belastungen hat sich ihre Gabe bewährt.

Tee: 1 Teelöffel Goldrutenblüten mit 1/4 Liter Wasser überbrühen und kurz ziehen lassen.

Bei Nierenerkrankungen kann auch eine Mischung mit Labkraut und/oder weißer Taubennessel.

Homöopathikum: Solidago virga aurea (Organspezifikum der Niere)

gegeben werden. Die Goldrute zählt, wie Brennessel, Hauhechel, Löwenzahn, Meerzwiebel, Spargel und Weinstein zu den Diuretika, dienen der Anregung der Nierenausscheidung, zur Ausscheidung von Harnsäure und Ausleitung von Schwermetallen oder Rückständen von Medikamenten. 

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HELICOTHERAPIE

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