Bärlauch

 

Allium ursinum

Wilder Knofel, Waldknoblauch  

Die Mond/Mars Pflanze erfreut im Frühjahr seit Jahrtausenden des Menschen Herz. In jungsteinzeitlichen Gräbern wurden Überreste der Frühjahrspflanze gefunden.

Die Pflanze wächst europaweit an schattigen, feuchten Standorten, liebt humusreiche Wälder und Auen. Sie entspringt einer länglichen Zwiebel, die aufgeblühte Pflanze verwest rasch.

Dass im Waldknoblauch Heilkraft schlummert wissen viele Tiere, so auch die Bären, die nach dem Winterschlaf sehr begierig auf dieses Grün sind.  Kräuterpfarrer Künzle ( 1857 - 1945) schreibt:

"Wohl kein Kraut der Erde ist so wirksam zur Reinigung von Magen, Gedärmen und Blut wie Bärlauch" 

Heilwirkungen: Die Wirkkraft ist ähnlich der des Knoblauchs, nur heilkräftiger. Er hilft bei: Magen- und Darmstörungen, Koliken, Gasbildung, Verstopfung, Würmer, Appetitlosigkeit, Schwächezustände, Schlaflosigkeit, Druck im Kopf, Beklemmung, Lungen- und Wassersucht, Blutreinigung, Besserung von chronischen Hautausschlägen.

Ideales Kraut für Frühjahrskuren

Bärlauchgeist: ganzjährig verwendbar. Kleine Blätter in eine Flasche füllen und mit Korn (40%) übergießen, 14 Tage in die Wärme stellen, abseihen. 10 - 15 Tropfen bei Bedarf.

Bärlauchwein: 1 Handvoll klein geschnittene Blätter in 1/4 Liter Weißwein aufkochen, mit Honig süßen.

Küche: Roh gegessen verliert er die wenigsten Inhaltsstoffe. Er wird aber auch vielseitig verkocht.

Heute: Er mobilisiert Schwermetalle und unterstützt Ausleitungskuren, die enthaltenen Schwefelverbindungen wirken gegen Darmpilze und Dysbiose.

Achtung: Bärlauchblätter sind den giftigen Blättern des Maiglöckchens ähnlich. Der starke Knoblauchgeruch bei der Zerteilung der Blätter hilft bei der Unterscheidung.

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HELICOTHERAPIE

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